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Sankt-Marienkirche

 

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Die Kirche ist das bedeutendste Bauwerk der Stadt. Weithin sichtbar sind ihre charakteristischen Türme.
 

Sankt-Marienkirche

Fontane behauptete sogar „die Kirche werde von keiner in der Grafschaft Ruppin übertroffen“.Die ältesten Teile der Marienkirche stammen aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts und sind somit älter als die Stadt selbst. Es handelt sich um den Sockel und die untersten 18 Granitsteinschichten des Turmbaus. Vom Baustil her ist die Kirche eine dreischiffige spätgotische Backstein Hallenkirche. Die Kirche besteht aus einem Westbau mit rechteckigem Grundriss, der zu einem die ganze Westseite einnehmenden Turmbau ausgebildet worden ist. Dieser löst sich in zwei Türme auf, die als Spitze eine schlanke achteckige Pyramide haben. Die Spitze des Südturms ist gemauert, während die Holzkonstruktion des Nordturms mit Schiefer bedeckt ist. Dem geräumigen Kirchenschiff folgt im Osten ein reich verzierter Giebel. Trotz mehrerer Stadtbrände und Kriegswirren sind einige Kostbarkeiten im Kircheninneren erhalten geblieben. So zum Beispiel ein spätgotischer Schnitzaltar, die aus der Zeit um 1400 stammenden Fragmente einer Wandmalerei und die 1744 geweihte Orgel von Joachim Wagner. In den Monaten April bis Oktober ist die Kirche zur Besichtigung geöffnet. Angemeldete Führungen sind möglich