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Stadtmauer

Mauer


 Gransee ist eine feste Stadt, vielleicht die festeste der Grafschaft Ruppin. Diese Behauptung findet nicht nur bei Fontane,


StadtmauerStadtmauer, 1330 - 1340sondern auch wenig verändert in vielen anderen Stadtbeschreibungen.Wohl kaum ein anderer Ort in der Mark Brandenburg hat zudem seine mittelalterliche Befestigung in dem Maße erhalten können wie Gransee. Am Ende des 13. und zum Beginn des 14. Jahrhunderts begannen die Überfälle der Feudalritter auf die selbständige und recht wohlhabend gewordenen Städte. Gegen solche kriegerischen Angriffe boten die vorhandenen Anlagen keinen Schutz. Die Bürger verstärkten die Befestigungen. Als erstes errichteten sie anstelle des Palisadenzaunes eine feste Mauer. Die Stadtmauer steht noch heute, bis auf ein kurzes Stück an der Seeseite am ehemaligen Kloster, fast in ihrer ursprünglichen Höhe von ungefähr 6 Metern. Sie ist am Mauerfuß etwa 1,70 m breit während die Mauerkrone nur 70 cm misst. Sie wurde aus Feldstein, wie man sie in der Umgebung findet, gebaut. Im Gegensatz zu den noch gut erhaltenen Mauern anderer, besonders süddeutscher Städte, besitzt die von Gransee keinen Wehrgang. Die Verteidigung geschah hier von den etwa alle 30 bis 40 m voneinander entfernt angeordneten Wyk – oder Weichhäusern, von denen Gransee 35 hatte. Diese fügen sich in die Mauer hinein und treten nur nach außen um einen Meter hervor. Der Zugang ist von der Stadtseite möglich. Er liegt jeweils etwa 1 m über dem Erdboden, um den Feinden beim etwaigen nachstürmen das Besteigen zu erschweren. Von zwei Balkenlagen im Weichhaus konnte durch schmale Schießlöcher gefeuert werden.Gegen 1500 hatten die Hohenzollern endlich die Macht über das Raubrittertum errungen. In den Jahren 1714 und 1736 wurden Gräben und Wälle geschleift. An deren Stelle legten die Bürger Gärten an.Ein Spaziergang entlang der Stadtmauer, die in den letzten Jahren restauriert wurde, ist lohnenswert.

Mauerfall zu Gransee

In der Nacht zwischen den 27.03 und 28.03.2006 stürzte ein Teil der historischen Stadtmauer,
etwa 8 Meter in der Breite und 2 Meter in der Höhe in Form eines Halbkreises, in der Nähe der alten Feuerwache an der B96 ein. An dieser Stelle beträgt die Höhe der Mauer 6 Meter. 80 Prozent umschließt die Stadtmauer den historischen Altstadtkern, das sind 1750 Meter. die wurde in der Zeit von 1330 bis 1340 errichtet. Die Stadtverwaltung arbeitet emsig daran den Aufbau der Mauer voran zu treiben, so das die Touristen wieder, einmal rund um die Mauer gehen können.
Um einen weitern Zerfall der Mauer vorzubeugen, beauftragte die Stadt Gransee eine Arnsberger Firma, diese zu überprüfen. Mit einem merkwürdigen Flugobjekt (UFOS über GRANSEE), das von vier Rotoren und einer Kamera ausgestattet ist, das von Burkhard Wiggerich mit sehr viel Gefühl gesteuert wurde. Das Fliegende Auge fotografierte die Mauer Abschnittsweise, Innen, Außen und die Krone. Weiterhin wurde eine Spezialfirma beauftragt, Hohlräume in der Mauer zu schließen, damit die Stadtmauer die nächsten 700 Jahre die Stadtmauer allem Ansturm wiedersteht.

 

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