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Franziskanerkloster

Franziskanerkloster


 Die Klosteranlage war einst ein umfangreicher Gebäudekomplex. Begonnen wurde etwa um 1280 mit dem Bau der Klosterkirche

klosterFranzikanerkloster, 13.Jahrhundert



Wahrscheinlich 20 Jahre später folgte der jetzige noch stehende Klausurflügel, der sogenannte Ostbau.Später schloss sich parallel dazu im Westen der zweite Klausurflügel an, die beide in nordsüdlicher Richtung verliefen, so dass ein Klosterhof entstand, der im Norden zu der Mauer mit einem schmalen zweistöckigen Kreuzgang geschlossen wurde. Franziskanermönche, auch Barfüßer genannt, lebten im Kloster und verbreiteten das Christentum in dieser Gegend, wobei sie auch für gute Schulen sorgten. Im Lande Ruppin war Wichmann von Arnstein, der Bruder des regierenden Grafen von Ruppin, der geistliche Führer. Der noch junge Orden, von Franz von Assisi 1209 gegründet, verbreitete sich über Süd- und Westdeutschland bis in die Mark Brandenburg. Der Einfluss des Klosters war ein großer, so dass selbst Fürsten beim Besuch der Stadt es nicht verschmähten, Gäste der Mönche zu sein.Durch die Säkularisation ging die Bedeutung des Klosters verloren. Der Kurfürst Joachim der II. verkaufte das Kloster 1561 an den Granseer Magistrat für 200 Gulden.Im Jahre 1604 brannte die Klosterkirche ab und im Jahre 1711 das westliche Klausurgebäude und der Kreuzgang. Erhalten geblieben ist der östliche Klausurflügel, der in nächster Zeit restauriert werden

Baugeschichte Kloster
Im Jahr 2005 wurden dringende Reparaturen an Dach und Dachstuhl an dem seit den achtziger Jahren leerstehenden und Bauaufsichtlich gesperrten Gebäude ausgeführt. Dank der Unterstützung von Granseer Firmen und Bürgern wurden in 2006 erste Sanierungsarbeiten in Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme im Innern des Gebäude möglich. Ab dem 10. September 2006 wird das Kloster bei Stadtführungen zu besichtigen sein.

Kloster

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